Privatschule für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen (Asperger)

Die Kernsymptome von Autismus-Spektrum-Störungen umfassen altersunabhängige Defizite in der sozialen Interaktion und Kommunikation sowie eingeschränkte, repetitive Verhaltensmuster, Interessen oder Aktivitäten. “
Störungen der Interaktion beziehen sich auf die Initiierung, Aufrechterhaltung und Gestaltung von zwischenmenschlichen Beziehungen im Rahmen von Familie, Freundschaft, Partnerschaft sowie Gleichaltrigen in Kindergarten, Schule und Beruf. Störungen der Kommunikation beziehen sich einerseits auf die Sprachenentwicklung, andererseits insbesondere auf die nonverbale Kommunikation einschließlich Gestik, Mimik oder Blickverhalten.

Hinzu kommen bei kognitiv gut begabten Betroffenen auch paraverbale Leistungen wie das Verstehen von übertragener Bedeutung in Sprichwörtern und Humor oder Ironie. Eingeschränkte, repetitive Verhaltensweisen, Interessen oder Aktivitäten umfassen Spezialinteressen, ritualisierte Tagesabläufe und eine starke Abneigung gegenüber Veränderungen der eigenen Lebensumstände.
Autismus-Spektrum-Störungen werden klassifikatorisch in die Gruppe der »tiefgreifenden Entwicklungsstörungen« eingeordnet. Differenzierungen werden vorgenommen in die diagnostischen Untergruppen des »frühkindlichen Autismus«, des »atypischen Autismus« und des »Asperger Syndroms«.
Ein »Asperger Syndrom« setzt Autismus-spezifische Auffälligkeiten der sozialen Interaktion sowie im Bereich des Stereotypen und repetitiven Verhaltens einschließlich Sonderinteressen voraus.

Die Herder Schule im Umgang mit Autismus

Die Herder-Schule entspricht in ihrem organisatorischen Aufbau den Bedürfnissen von Kindern und Jugendliche mit Asperger-Syndrom. Die täglichen Unterrichtszeiten von 8:40-15:15 Uhr finden verlässlich ohne Ausfall statt, womit die Herder-Schule einen festen Rhythmus und Sicherheit bietet. Durch das Klassenraum-Prinzip und den immer gleichbleibenden Klassenverbund – auch in der Oberstufe – werden jeder Klasse feste Räume zugewiesen. Für SchülerInnen, die Veränderungen scheuen, ist dieses Prinzip sehr zuträglich.

In Klassen mit wenigen Mitschülern baut sich außerdem schneller ein Vertrauensverhältnis untereinander, aber auch zu der Lehrkraft auf. Durch das kleine persönliche Umfeld in der Schule werden äußere Eindrücke wie auch die Geräuschkulisse reduziert.

Die Private Herder-Schule schafft durch Anerkennung aller Persönlichkeitsseiten einen Entfaltungsraum für jeden einzelnen Schüler und fördert so Sicherheit und Selbstvertrauen.